Da staunt ihr, was? War ja auch nur eine Frage der Zeit, bis es auf einem Blog, der "Fettige Finger" heißt, mal etwas Schweinkram zu sehen gibt. Aber natürlich gibt's noch einen Clou: Die hübschen Bildchen stammen nicht vom Softporno-Portal nebenan, sondern von niemand geringerem als der Vorzeige-Hipster-Marke American Apparel, die ich hiermit auch hochoffiziell als Quelle der Bildchen nenne. Inspiriert durch einen (lesenswerten!) Post der (tollen!) Initiative AnyBody bin ich mal wieder auf die Website der Marke gesurft und als Erstes prangte mir obiger Nackedei entgegen. Natürlich - wer hätte es nicht auf den ersten Blick erraten - geht es dabei um die Bewerbung des individuellen AA-Geheimtipp-Produkts schwarze Netzstrumpfhose.
Hier noch mal im Kontext:
Dazu fällt mir irgendwie nichts mehr ein! Bewerbung von Kleidung durch Fehlen derselben? Mädchen, zieh dir mal was an? In jedem Fall halte ich die Verknüpfung bestimmter Posen aus Erotik- und Pornindustrie mit der Präsentation von Kleidung für eine eindeutig junge bzw. jugendliche Zielgruppe für einigermaßen daneben (siehe auch letzter Post). Auch wenn die meisten es abstreiten würden und ich auch niemandem pawlowsche Reaktionen vorwerfen will, speichern wir (ich nehm mich da nicht aus - und ich mag auch viele der AA-Klamotten) diese Posen alle ab und so beeinflussen sie, was wir für sexy, schön und weiblich halten. Und das nehme ich als zunehmend eindimensional und "Objektifizierend" war. Eine bestimmte, streng umrissene Vorstellung von "Sexyness" ist in dieser Wahrnehmung ein Ziel, dass gleichgesetzt wird mit dem Wert und Erfolg einer Person (Frau). Sexy und begehrenswert = selbstbewusst und stark. Ach so!?
Eine schöne Antwort leihe ich mir von AnyBody:
Enjoy...






Ja, durch diese Bilder bin ich gestern auch geschockt worden!
AntwortenLöschenIch hatte zuerst gedacht ich bin auf eine falsche Seite gekommen!