Fettige Finger

Nicht bloggen ist auch keine Lösung.



09.08.10

Idylle im Glas

Schon immer war ich fasziniert von Miniaturen, ganz besonders, wenn daraus ganze kleine Welten entstanden - Puppenhäuser, Modelleisenbahnen, Guckkästen, Dioramen, Marionettenbühnen... je mehr Liebe zum Detail, desto besser. Vielleicht weil die Verkleinerung die Dinge auf den ersten Blick so harmlos, niedlich und überschaubar erscheinen ließ. Und auf den zweiten Blick oftmals abgründig - der sprichwörtliche Teufel im Detail... zum Beispiel, wenn es sich um Dioramen in Museen handelte, die in verspielter Modelleisenbahn-Optik den D-Day nachstellten oder eine blutige Schlacht um Rom. Diese Abgründigkeit von Miniaturen macht sich zum Beispiel das Künstlerduo Martin und Munoz formidabel zu eigen... (bei denen denke ich mir immer, wieso bin ich da nicht - zuerst - drauf gekommen!). 

Aber zum Glück habe ich liebe und kreative Freundinnen - von einer solchen bekam ich zum Geburtstag eine kleine Glas-Idylle geschenkt - "It's a wonderful world...". 

Hier ist dann gar nichts mehr abgründig oder unheimlich, sondern einfach nur niedlich und schön... nicht wahr? Oder... mhmmm...


1 Kommentar:

  1. Eine unglaublich tolle Idee und die Umsetzung ist absolut gelungen.
    Und es stimmt wirklich diese kleinen Welten haben etwas absolut Faszinierendes. Ob das daran liegt, dass sie im Gegensatz zu uns so zerbrechlich sind oder weil wir hier mal die Möglichkeit haben alles zu überblicken... Ohje.. jetzt wirds philosophisch ;)

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